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Thai Currys machen bei Besuchern immer was her. Dabei gelingen sie ganz leicht. Am längsten schnippelt man nur die Zutaten – darum ist es auch gut geeignet, mit mehreren Freunden zu kochen. Das Kochen selbst geht danach immer schnell.

Die Grundzutaten:
– Currypaste (ich empfehle die aus den eingeschweißten Tütchen, weil sie in der Konsistenz etwas trockener sind und besser für die Basis)
– Kokosmilch (ich nehme am liebsten Kokosmilch aus der Dose, damit gelingt die Basis einfacher). Eine Dose reicht für zwei hungrige Personen.
– Fisch/Austernsauce
– Palmzucker

Die folgende Zutatenliste kann variabel kombiniert und erweitert werden (es sind die Einleger der Currysauce)
– Gewürze wie Thai-Basilikum, Zitronengras, Zitronenblätter, Korianderblätter, Ingwer…
– Chilies
– Paprika
– Kaiserschoten
– Karotten
– Pilze (Champions, Shitake)
– Frühlingszwiebeln
– Zucchini
– Sprossen (Bambus, Mungobohnen, Linsen…)
– Nüsse (Erdnüsse, Cashews…)
– Erdnussbutter (1-2 Esslöffel, ich verwende gerne eine mit ganzen Stücken)
– Mangold
– Chinakohl
– …
– Fleisch: wenn, dann finde ich Hähnchenfilet am besten, Shrimps/Gambas sind auch gut (bei der Zubereitung geht Hähnchen als erstes in die Basis, Shrimps/Gambas am Ende, sonst werden sie zäh).

Beilage: Jasmin- oder Basmatireis (1-2 Handvoll pro Person)
Am Tisch: Sojasauce

Vorbereitung
– Kokosmilchdose UNGESCHÜTTELT öffnen. Das dicke weiße Kokosfett ist oben. Das benutze ich für die Basis.
– Gemüse (bei bedarf Hähnchen) klein schneiden – wo es geht in feine Streifen.
– Besonders bei den „harten“ Gewürzen gilt: ganz fein schneiden, besonders auch die Chillies!

Kochen (jetzt geht es flott – nach 15 Minuten wird serviert)
– Reis mit Wasser und etwas Salz/Fischsauce aufkochen und ziehen lassen
– 4 Löffel des dickflüssigen Teils der Kokosmilch in einen Topf geben und mit der Currypaste erhitzen und verrühren. Irgendwann bilden sich Öl-Augen. Das ist die Basis!
– Jetzt gebe ich die Zutaten dazu, die am längsten brauchen (Hähnchenfleisch, Karotten…)
– Fischsauce (statt Salz) und Palmzucker (ca 1 Teelöffel) und weitere Kokosmilch dazugeben (einen letzten Rest hebe ich immer auf, um am Ende notfalls nochmals zu verflüssigen)
– Nach und nach die anderen Zutaten in die leicht köchelnde Currysauce geben. Am Ende kommen schnell weichkochende Zutaten wie Mangold und Pilze sowie scharfe und geschmacksintensive Zutaten wie Chilies, Kräuter oder Ingwer (je länger die Chillies in der Sauce kocht, desto schärfer wird es!
– Am Ende nochmals mit Fischsauce abschmecken (nicht wundern: frisch stinkt sie bestialisch, wenn sie einmal aufgekocht wird, ist es der perfekte Ersatz für Salz und Geschmacksverstärker)

Zum Verzieren eignen sich die Kräuter und Chilies aber auch ein kräftig rote Chili-Öl.

Dieses und einige Grundrezepte mehr sowie die Tricks habe ich bei einem Kochkurs von Thai-Cooking in der Nähe von Zürich gelernt und in den vergangenen Jahren immer weiter variiert. Ihr werden wohl noch mehr davon lesen…

Als Wein passt ein kräftiger Grauburgunder oder mein Lieblings-Gewürztraminer dazu.

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