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Woran erkenne ich, dass mein Lachs den richtigen Garpunkt erreicht hat? Hier einige Anhaltspunkte:

  • Wie weich ist das Filet? Es gibt alle möglichen Vergleiche dazu. Sicher ist nur: man merkt es, wenn man den Punkt verpasst hat, dann ist das Filet merklich fester als zuvor und nicht mehr so elastisch, wenn man mit einem Löffel oder der Grillzange draufdrückt. Elastisch und weich ist es davor immer, die größte Elastizität hat es beim idealen Garpunkt – mit dieser Aussage kann ich aber nichts retten.
  • Besser und sicher ist die Optik. Nachteil: ich muss einmal rein ins Fleisch (auf dem Grill kein Problem, eingepackt wird es aufwändig). Ansonsten die sicherste Methode: Wenn du noch ein Stückchen Filet sieht, das noch dieselbe Farbe hat, vor dem Grillem, ist der Fisch noch nicht fertig. In dem Moment, wo sich das letzte Stück roher Fisch verfärbt, ist der ideale Garpunkt erreicht. Ab diesem Punkt wird das Filet nur noch trockener und fester – aber nicht besser.
  • Welche Farbe ist die richtige? Bei Lachs wechselt die Farbe vom rohen rötlich (man kennt es von Sushi) zu einem leicht glänzenden Rosa. Mattes Fleisch, helles Rosa bis ins Weiße sind Farben des komplett trockenen, durchgegarten Zustands. Weißfische (Seelachs, Tilapia…) wechseln von glänzend glasig, teils leicht durchscheinendem rohen Fleisch zum glänzend-scheinenden Weiß (ideal!) zu matt weiß (trocken – und zu spät).
  • Widerstand! Wenn das Filet noch auf dem Grätengerippe ist, erkennt man den idealen Garpunkt ganz einfach: Sobald das Filet sich ohne Reißen und schneiden von den Gräten lösen lässt, ist der ideale Punkt erreicht. Die Füllung bei ganzen Fischen erfüllt dabei neben der Aromatisierung das ideale Gar-Tempo: Durch die dort vorhandene Flüssigkeit gart der Fisch trotz der Hitze von außen langsam durch – man erwischt leichter den idealen Garpunkt.

Sorry: Bei gefrorenem Fisch funktioniert das nicht. Am nächsten kommt man noch, wenn man das Fisch vorher auftauen lässt.

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