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Früher hieß es bei uns Kindern immer „Tomatensauce mit Nudeln“. Der mediterran Angehauchte sprach von Spaghetti Bolognese.

Noch heute ist es ein Klassiker, der immer gut funktioniert und für gesprächige, lustige Tischrunden sorgt. Meine Variante mit reduziertem Fleischanteil geht so (wie immer pro-Portion-Angaben):
– 50 bis 80 gr Rinderhack (gemischt geht auch)
– eine Karotte
– halbe mittelgroße Zwiebel
– halbe Knoblauchzehe (am liebsten vom frischen Koblauch)
– Tomatenmark
– 100 mg Tomaten in Stückchen
– Rotwein
– etwas Zucker oder Honig
– Salz
– Pfeffer
– Paprikapulver edelsüß
– Oregano
– Aceto Balsamico
– Olivenöl

So geht’s

Wir brauchen eine hohe Pfanne mit Deckel.
Karotten und Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch in feine Scheiben schneiden.

Pfeffer in der trockenen Pfanne kurz anrösten, Olivenöl dazu. Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Sobald sie glasig werden, in eine Hälfte der Pfanne schieben und in der anderen Hälfte das Hackfleisch in das Öl geben. Fleisch salzen, pfeffern und mit Paprikapulver würzen. Karotten auf die Zwiebeln geben. Fleisch wenden und mit dem Gemüse vermengen. Tomatenmark dazu geben und mit Rotwein ablöschen. Der Wein sollte gerade über der Gemüse/Fleischmenge stehen. Ein Schuss Balsmaico dazu geben. Hitze runterdrehen und mit leicht geöffneten Deckel leicht köcheln lassen. Dem Fleisch und der Soße kann man ruhig Zeit geben schön durchzuziehen. Wenn man mehr Zeit hat, später den Deckel ganz auf die Pfanne. Zu lange ziehen lassen gibt es nicht.

Darum haben wir die Zeit, jetzt erst die Nudeln aufzustellen – oder mit den Gästen die Flasche Secco zu öffnen. Aperitif-Zeit!

In einem großen Topf Spaghettiwasser aufkochen lassen (Salz erst dann dazu, wenn das Wasser kocht und ruhig etwas mehr, wir sparen es dann an der Soße). Speghetti dazu.

Fünf Minuten, bevor die Pasta fertig ist, gebe ich die Tomatenstückchen dazu. Ich schmecke sie etwas Zucker (kann auch mal Ketchup sein) Pfeffer, Salz und Oregano ab.

Auf dem Tisch serviere ich dazu frischgehobelten Parmesan, fein gehackte Peperoni und Oliven. (und natürlich die Pfeffermühle)

Der passende Wein dazu ist rot und kommt aus Südafrika.

Die vegetarische Variante

Ich tausche das Hackfleisch gegen Grünkernschrot aus. Dieser wird zunächst in der trockenen Pfanne mit Pfeffer, Petersilie, Thymian und Oregano geröstet. Wieder raus der Pfanne und den Rest wie oben kochen. Sobald der Grünkern in der Soße ist aber nur noch wenige Minuten köcheln lassen. Er quillt schnell auf uns ist fertig. Ggf noch etwas Wein oder Bouillon nachgeben, wenn die Soße zu dick wird.

Noch ein Tipp

Lieber etwas mehr machen. Die Soße lässt sich sehr gut einfrieren.

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