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Begonnen hat es mit dem britischen Fernsehkoch Hugh Fearnley-Whittingstall auf Channel4. Er hat festgestellt, zu welch absurden Ergebnissen die europäischen Fischerregelungen führen. Denn Fangquoten werden dadurch erfüllt, dass Fischer jeden zuviel gefangenen Fisch (ein Netz unterscheidet nunmal nicht zwischen Arten) tot in die Nordsee zurückwerfen – gezählt wird nämlich erst an Land!

Hugh hat sich das auf den Kuttern selbst angesehen und daraufhin mit all seiner Medienmacht den „Fish Fight“ begonnen, um das Bewusstsein für einen bewussteren Fischgenuss und bessere Fischereiregeln zu kämpfen. Das Branchenmagazin „journalist“ berichtet in seiner April-Ausgabe über den Beginn dieser Kampagne in Großbritannieren.

Mittlerweile setzt sich die Kampagne europaweit fort. Aus Deutschland ist der Fernsehkoch Tim Mälzer dabei und macht in Berlin auch Rabatz: Auf Facebook TimsFishFight und Twitter @TimsFishFight ist er ebenfalls. Das Original von Hugh gibt es auf Facebook mit der Seite HughsFishFight und auf Twitter mit @HughsFishFight.

Wer meinen Blog verfolgt hat, weiß, dass ich nicht nur beim Fisch genau hinschaue – auch wenn das mehr kostet, etwa bei Thunfisch und Lachs. Darum unterstütze ich  Hugh’s Fish Fight habe bei der Petition mitgemacht – vielleicht folgt mir noch jemand? Denn solche Bilder tun weh:

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