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Die U.S.A. sind das Land der Burger. In dieser Zusammenstellung sammle ich die Erfahrungen mit den Frikadellen-Brötchen auf heimischen Boden.

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Die Bewertung ist dabei wie folgt: Ich verteile 5 Sterne.
5 Sterne: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal solch einen Burger essen würde – so lecker ist er
4 Sterne: sehr leckerer Burger jederzeit wieder und empfehlenswert. Der Legendary Burger des Hard Rock Café gehört in die Kategorie und ist der Maßstab.
3 Sterne: tadellos, aber nichts Besonderes.
2 Sterne: erträglich, aber nichts Verbesserungspotenzial erkennbar.
1 Stern: steht für uninspirierte Massenware, wo es auch mit dem Geschmack nicht mehr passt. Wenn es richtig übel wird, gibt es keinen Stern (Dann habe ich auch den Burger liegen lassen).

Hier also die Ergebnisse:

* Ein-Stern-Burger

  • Early Rise Old Timer: Neulich im Death Valley, Kalifornien: Die Idee, Standards eines amerikanischen Frühstücks in einen Burger zu bringen, fand ich erst einmal nicht schlecht: Spiegelei und Bacon zwischen die Brötchenhälften dazu. Leider war die Umsetzung schlecht: Brötchen (Kaiser Roll klingt toll) überweich, Salat welk, Soße fehlt komplett und am Tisch nur Senf und Ketchup. Da hilft auch nichts, dass das Fleisch Hormon- und Antibiotika-frei in Oregon rumgelaufen ist und auf Holzkohle gegrillt wurde. Wenigstens ist ein traditioneller Krautsalat im Angebot.

** Zwei-Stern-Burger

  • Garbage Burger (heißt wirklich so von Max and Erma’s in Virginia Beach: gut gemeint und witzige Ideen für die Zusammenstellung, aber dadurch überladen und einen Tick an der Qualität gespart. Fleisch gut.

*** Drei-Stern-Burger

  • Cheddar Bacon: Wegen eines ausgefallenen Flugs habe ich das frisch eröffnete Back Bay Bistro probiert war mit dem frischen Zutaten des Cheddar Bacon durchaus zufrieden. Lieber hätte ich einen ausgefalleneren Burger genommen, aber da gab es immer ein oder zwei Dinge, die ich nicht haben wollte. Und für die Biertrinker: die Auswahl ist ebenfalls gut.

*** Vier-Stern-Burger

  • California Burger vom Padaro Beach Grill mit frischer Avocado, Salat und Sauce. Nur der Burger war etwas klein.
  • Legendary Burger aus dem Hard Rock Café
  • Avocado Guacamole Burger vom Big Nick’s
  • Bacon Cheeseburger vom Big Nick’s

Hier ein Lesertipp von Markus für New York, den ich dieses Mal leid nicht selbst ausprobieren kann: Jeremy’s Alehousehat ebenfalls Burger mit Vierer und Fünfer-Potenzial.

    • Der Burger im Cruiser’s ist eigentlich keiner. Brisket ist die Rinderbrust, die im Südwesten der USA gerne für Barbecue mit langer Heißräucherzeit verwendet wird. Statt Burger sind butterzarte Brisket-Stücke vom Angusrind auf dem Brötchen, wenig weitere Zutaten. Aber das reicht für eine gelungene Überraschung an der historischen Route 66
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    • Wer seinen Murder Burger als “The burger to die for” anbietet, schreit nach einem Test und einer 5* Herausforderung. Doch ich habe mich für die Killer Ribs entschieden. Perfekt zartes Fleisch, das vom Knochen geht, ohne die Finger zu benutzen. Einziges Manko: die Marinade war einen ticken zuviel. Dafür lasse ich aber in jedem Fall den Burger sausen.

***** Fünf-Stern-Burger

        • Der Burger aus dem Niemandsland: zwischen Eisenbahngleisen und Autobahn liegt der Padaro Beach Grill in Carpinteria, Kalifornien. Der Maui Burger mit seiner Ananas-Salsa war perfekt abgeschmeckt, alle Zutaten frisch. Das ganze überraschend leicht für einen Burger. So wollen Surfer essen! Salat und Pommer als zusätzliches Beiwerk sowie die Lemonade passten ebenfalls.

Wenn ihr Tipps habt, lasst es mich wissen.

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