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Vor einem Rindsteak auf dem Grill haben viele etwas Respekt, es könnte zäh werden. Aber mit diesen Tipps ist es recht einfach (und ohne große weitere Vorbereitung wie marinieren etc…)

  1. Ein Hingucker bei einem Grillabend mit mehreren Mitgrillern ist es, die Steaks am Stück (also Entrecote oder Filet) zu kaufen. Die Vorteile: es macht nicht nur optisch was her, wenn man unmittelbar vor dem Grillen das Fleisch anschneidet, sondern kann flexibel nach Hitze und Hunger portionieren. Je heißer die Kohlen, desto dicker das Fleisch… (2,5 bis 2 cm Minimum). Außerdem ist die Fleischqualität dann meist besser und transparenter (lasst es euch was kosten, erstens ist es das wert und zweitens ökologisch korrekt). (Reste kann man dann auch am Stück einfrieren)
  2. Entrecote ist etwas durchwachsener mit kleinen Fetträndern, geschmacklich darum kräftiger, Filet zarter und ohne Fett.
  3. Bei Rindsteaks empfiehlt sich beim Kohlegrill in jedem Fall die Aufteilung in „Kill Zone“ (heiße Glut) und „Safety Zone“ (eine Ecke ohne Glut). So bekommt man die berühmten Röst-Streifen und schiebt das Steak am Ende zum Ruhen und Warmhalten auf die Seite.
  4. Über der heißen Glut wird das Steak ca 3 Minuten jeweils zweimal von jeder Seite (dann gibt es die gekreuzten Streifen) angebraten. Medium ist es, wenn es etwa so fest ist wie der Handballen. Ich empfehle, auf jeden Fall einen Tick Rosa im Steak zu lassen. Es zieht nach! Und danach wird es zäh (schade um das teure Fleisch).
  5. Vor dem Servieren sollte das Steak noch etwas kurz warm ruhen – entweder in der Safety Zone oder alternativ in einem Warmhalter an.
  6. Nicht marinieren, nicht vorwürzen! Einfach eine Pfeffermühle und Salzstreuer mitnehmen und auf dem Grill würzen. Das reicht und spart Arbeit.
  7. Als besonderes Aromaschmankerl kann man eingelegte Pfefferkörner/Chillies, Gorgonzola oder Scamorza-Scheiben über das Fleisch servieren.
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