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Für die guten Dinge braucht es nicht viel, gerade beim Grillen. Das ist beim Rindersteak so und genauso bei gegrillter Forelle. (Funktioniert auch gebraten)

Hier die wenigen Zutaten und Schritte, um sich am Tisch die nächsten Komplimente einzuheimsen.

Das braucht es

  • Frische oder aufgetaute ganze Forelle (Mengenempfehlung: wenn nur Forellen gegrillt werden, reicht ein Fisch für eines der hungrigen Mäuler, ansonsten empfehle ich ein Filet pro Kopf – ergo: Ein Fisch für zwei Gäste)
  • Unbehandelte Zitrone
  • Tomate
  • Bund Petersilie
  • Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, evtl. etwas Mehl
  • Öl

Das muss ich machen (natürlich wieder mit jeder Menge Tipps und „Geheimnissen“)

Forelle innen und außen säubern und trocken tupfen. Mit Zitronensaft etwas säuern. Petersilienblätter grob hacken, Tomaten achteln, Zwiebeln in feine Streifen schneiden, Salz und Pfeffer mit Mehl vermengen

Forellen mit viel Petersilie, einigen Zwiebelringen und Tomatenwürfeln füllen. Zusätzlich gebe ich manchmal noch einige Stück Zitrone und Pfefferkörner dazu.

Die Filetseiten sollten am Bauchschnitt möglichst gleich übereinander liegen.

Forellen von außen mit der Mehl-Würzmischung bepudern (Braucht es das Mehl, oder nicht? Beim Braten immer, beim Grillen hat es vor allem den Vorteil, dass der Fisch weniger tropft.)

Zum Grillen verwende ich am liebsten Fischzangen: Die Fischzangen mit Öl etwas bestreichen und dann den Fisch darin einklemmen. Auf der Haut kann man dann noch einige Zitronen und Orangenscheiben mit dazu klemmen.

Wer den Fisch mit Kopf grillt, kann an den Augen sehen, wenn die Forelle fertig ist: Dann quellen die Augen heraus. Das Mehl sollte braun, die Haut kross sein. Einmal wenden – das Spielchen wiederholt sich wie eben beschrieben. Fertig. Dauert jeweils nur wenige Minuten pro Seite. Warmhalten auf den restlichen Tomaten, Petersilien und Zwiebelstreifen. Mit frischen Zitronenscheiben servieren.

Übrigens: Forellen sind eine der wenigen Fischarten, die noch als unbedenklich konsumiert werden können – insbesondere Regebnbogenforelle und Bachforelle. Ich bevorzuge dabei lokale Züchter oder Anglervereine (natürlich im Direktkauf). Noch ein Tipp: Wenn man dort ist, kann man auch gleich noch ein paar geräucherte Kameraden mitnehmen. Die vernaschen wir entweder nach dem Grillen als Snack zum Bier oder einige Tage später zum Abendessen.

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