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Es ist ja schon eine kleine Tradition: meien Sammlung von Tipps zu einem bestimmten Thema. Nach den Pizza-, Pasta- und Spargel-Geheimnissen folgen heute die

Grill-Geheimnisse

Dabei konzentriere ich mich hier auf Tipps für Kohle-Grill:

  1. Zonengrenze – Jedes Grillgut braucht seine eigene Temperatur. Und wenn es mal zu heiß wird, muss man es schnell in Sicherheit bringen. Das klappt am besten, wenn man den Grill in mehrere Zonen einteilt. Variante 1 (Zwei Zonen): Die Kohle befindet sich nur unter zwei Drittel der Grillfläche, der Rest bleibt leer. Dort lässt sich Grillgut retten oder warmhalten. Variante 2 (Drei Zonen): Der Grill wird ebenfalls in Drittel aufgeteilt: Ein Drittel mit viel Kohle für die große Hitze (ich nenne das die „Kill Zone“), daneben wenig Kohle für langsames Garen und das dritte Stück zum warm zu stellen (z.B. um Rindsteaks ruhen zu lassen). Das ist meine „Safety Zone“
  2. Deckel drauf – Schnelleres und effizienteres Grillen geht am besten mit einem Deckel – klassischerweise ist das der Kugelgrill. So kommt auch mehr Hitze von oben, das Grillgut ist schneller gar und durch und kühlt oben nicht aus. Zum Beispiel für Grillgut, dass nur von einer Seite angebraten wird, wie etwas Lachsfilet. Und Räuchern geht nur mit Deckel. Viele Ofengerichte können damit auf den Grill übertragen werden – zum Beispiel das Dosenbierhähnchen.
  3. Dauerbrenner – Manche Grillgerichte brauchen lange Garzeiten (z.B. Braten). Oft macht dann das Grillgut schlapp. Abhilfe: Zuerst Kohlebriketts verwenden (anzünden und Grillaktivitäten starten, wenn eine graue Schicht auf der Glut ist). Mit dem Grillen beginnen. Sobald die Glut schwächer wird, die gute alte Holzkohle vereinzelt nachkippen. Keine Briketts verwenden! Nur Holzkohle entzündet sich, ohne zusätzliche geschmacksverändernde Stoffe abzugeben. Danach in ca. 20-Minuten-Rhythmus nachlegen.
  4. Kombipack – Mit einer geschickten Menüwahl können die verschiedenen Gänge gleichzeitig vorbereitet werden, weil sie unterschiedlich laneg brauchen, zum Beispiel: Grillgemüse und Bratwürstchen als „Starter“, nebenbei brutzelt das Hähnchen vor sich hin. Bis der Grillmeister mit seinen Gästen den ersten Gang verputzt hat, ist auch das Hähnchen fertig.
  5. Jochen liest an seinem neuen KugelgrillMehr davon – Grillen hat deutsche Wurzeln. Mit Engagement haben es die Amerikaner weiterentwickelt. Darum gibt es auch dort jede Menge weiterer Ideen, zum Beispiel die BBQ University oder Weber’s Grillbibel. Am 3. Oktober macht der Radiosender SWR3 mit Johann Lafer eine virtuelle Grillparty. Im Internet steht die Zutatenliste schon bereit. Wer wissen will, wozu man da eine leere Keksdose braucht, kann mich gerne fragen, denn die Nutzung dieses Utensil kenne ich bereits…
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