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Ich habe lange gezögert,  das Rezept vom Dosenbierhähnchen bei VivaCulinaria aufzunehmen. Schließlich ist es schon bei so vielen Grill- und Kochbüchern aufgetaucht und von zahlreichen Bestseller- und Fernsehköchen variiert worden. Aber da ich vor ein paar Tagen bereits verraten hatte, dass ich es ebenfalls zubereite, gib es das Rezept ab sofort auch hier. Ich will auch einem (viel zu lange liegen gebliebenen) Wunsch eines Lesers nach ein bisschen „Carne Asado“ hier (okay, noch nicht ganz. aber immerhin) endlich nachkommen.

DosenbierhähnchenDas brauche ich:

  • Ein großes Hähnchen (2 bis 2,5 Kilogramm)
  • Eine 0,3-Dose-Bier
  • Drei Knoblauchzehen (notfalls Knoblauchgranulat
  • (mittel)-grobes Meersalz (notfalls auch das grobe)
  • Ein bis zwei getrocknete Chillies, gemörsert

 So geht’s:

  • Das Hähnchen mit kaltem Wasser innen und außen kurz abspülen und anschließend innen und außen abtrocknen.
  • Das Dosenbier etwa zur Hälfte austrinken (Prost!) und zur Seite stellen, damit es sich auf Raumtermperatur erwärmt.
  • Knoblauchzehen schälen und mit durch eine Knoblauchpresse quetschen. Das Mus mit etwa 4 bis 5 Esslöffel Salz und den gemörserten Chillies gut vermischen.
  • Das Hähnchen innen und außen mit der Salzmischung einreiben (und hinterher die Hände richtig gut waschen!) (man muss nicht das komplette Salz verbrauchen, nur sollte man nur einmal die komplette Haut eingerieben haben)
  • Etwas (ca. 20 bis 30 min) ziehen lassen – in dieser Zeit den Grill anwerfen (wir brauchen einen Grill mit Deckel und indirekter Hitze. Bei Holzkohle mindestens zwei Glutzonen einrichten)
  • Sobald der Grill heiß ist (indirekte Hitze von etwa 150 Grad, das Hähnchen über die Dose Bier stülpen und über der Safety-Zone des Grills auf den Grillrost stellen (die Beine des Hähnchen etwas spreizen, damit es auf den zwei Schenkeln und der Dose Bier stehen bleibt – das ist mein kulinarischer Beitrag zum „Skandalbuch“ Shades of Grey). Deckel drauf. Eine Stunde sitzen lassen, je nach Hitzeverteilung eventuell nach und nach um die eigene Achse drehen).
  • Wenn die Haut sich bräunt und beim Anstechen nur farbloser Fleischsaft herauskommt, ist das Hähnchen fertig.
  • Vorsichtig vom Grill nehmen, damit kein Bier verschüttet wird – heiß! – und das Hähnchen für die Gäste zerteilen.

Warum das Dosenbier? Die Bierdämpfe arimatisieren das Fleisch und halten es feucht und saftig. Durch die Dose Bier kann ich das Hähnchen stellen. Sonst benötige ich einen Hähnchenhalter. Und natürlich ist es immer ein Hingucker…

Alternative für schlechtes Wetter oder fehlende Grills: Das Dosenbierhähnchen lässt sich auch im Backofen zubereiten (Je nach Größe des Ofens muss es dann kleiner sein). Auf 150 Grad Umluft vorheizen und dann rund eine Stunde bei 130 bis 150 Grad garen.

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