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Am vergangenen Sonntag habe ich meinen ersten Marathon erfolgreich ins Ziel gebracht. erfolgreich hieß für mich dabei immer: Erstens heil und ohne größere Qualen im Ziel ankommen und zweitens idealerweise in einer Zeit von etwa vier Stunden fertig zu sein.

Erstens hat mit Anstrengung aber ohne Qualen geklappt und mein Zeitziel konnte ich mit 3:52:26 sogar noch unterbieten.

Es gibt viele Faktoren, warum das alles so gut geklappt hat. Ein tapfer eingehaltener, sinnvoll zusammengestellter Trainingsplan gehört sicher dazu. Und wahrscheinlich auch die richtige Ernährung zur richtigen Zeit.

Ohne zu wissen, woran es nun genau lag, verrate ich hier meine ganz persönliche Marathon-Diät:

  1. Zwei Wochen vor dem Start kein Alkohhol, statt dessen vermehrt isotonische Getränke.
  2. Mineralienzufuhr und Flüssigkeitszufuhr erhöhen. Aus einer Multiple Sklerose Diät habe ich dazu eine Fleischbrühe entdeckt.
  3. Dazu habe ich besonders in der Woche vor dem Start dem Kohlenhydratanteil erhöht (die berühmte Pasta), aber gleichzeitig möglichst laktosereduziert und glutenreduziert. Meine Bolognese habe dann zum Beispiel am Vorabend mit der oben erwähnten Fleischbrühe und Sojamilch statt Sahne gemacht. Viel Tomate, viel Ingwer.
  4. Am Vorabend nochmal richtig Magnesium tanken und Wasser.
  5. Zum Frühstück vor dem Start gab es Brötchen mit Honig.
  6. Vor dem Start noch ein Viertelliter Wasser.
  7. Während des Marathons habe ich jede Verpflegungsstation für ein paar Schluck Wasser genutzt. Essen habe ich dort nicht geholt. Dazu hatte ich für die zweite Hälfte Kohlenhydratgels dabei – und dabei eines entdeckt, das nicht so klebrig-glibberig ist.
  8. Den Rest hat dann das berühmte Kölner Publikum gemacht und ich hätte nie gedacht, dass ich meine Marathon-Premiere dadruch sogar fast etwas genießen konnte. Dem berüchtigten Mann mit dem Hammer bin ich jedenfalls davongelaufen.

Und: Außer ein bisschen Muskelkater ist nichts geblieben…

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