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So könnte man etwas hochtrabend über einen Cocktailabend schreiben, den ich heute Abend in Mannheim gestalte. Oder einfach: Gemeinsam mit viel Spaß in die Grundlage des Schütteln und Rührens einsteigen…

Wie dem auch sei: Das ist unser Programm, und jeder kann mitwerten. Wer Viva Culinaria kennt, weiß: es gibt dazu ein „Versus„!

Runde 1: Gimlet vs. Sour – Die Basics aus dem 19. Jahrhundert

Der Gimlet ist ein Short aus England gegen Ende des 19. Jahrundert, bestehend aus Gin und Lime Juice, mehr ursprünglich nicht. Er bildete die Basis für viele weitere Cocktails, aber dazu gleich mehr.

Der Sour ist ein ähnlich einfacher Short aus einer Spirituose – bekannt ist vor allem der Whisk(e)y Sour – Zitronensaft und Zuckersirup. Und auch das ist eine beliebte Basis für viele weiteren Varianten.

Übrigens: Als Basisspirituose empfehle ich beim Whisk(e) Sour einen Bourbon (Whiskey), er hat mehr Restsüße, weil er aus Mais gemacht ist und überlagert auch den übrigen Cocktail nicht. Auch Irish Whisky bietet sich als Basisspirituose an.

Und jetzt bitte abstimmen:

Runde 2: Prozente vs. Vitamine – Basics reloaded

Cocktails waren lange Männergetränke: stark, sauer, herb. Für Frauen wurden sie dann süßer, weicher aromatischer. Der berühmte Cosmopolitan ist beispielsweise so entstenden. Aber auch die hier beschriebenen Varianten:

Beim Blended Sour wird der bestehende Sour aromatisiert („blending“). Zum Beispiel mit einem Schuss torfigen Scotch (dann bleibt er stark, sauer, herb) oder aber mit Likören, einem leichten Sirup oder Wein.

Nach demselben Prinzip funktionieren die Gimlet Varianten. Hier wird bereits beim Mischen die Variation hereingebracht. Der Ingwer beim Ginger Gimlet muss mit Saft zerstoßen werden genauso wie frische Früchte, zum Beispiel beim Blueberry Gimlet.

Und was mögt ihr?

Runde 3: Basilikum vs. Gurke – Mit Kräutern und Gemüse in der Bar

Ein Trend hat in den letzten Jahren verstärkt Einzug in den Bars gehalten: Tees, Kräuter und Gemüse landen in den Cocktails. Zwei „grüne“ Varianten treten in dieser Runde gegreneinander an.

Der Basil Smash ist eine Kräutervariante des Gimlet. Und es muss auch nicht Basilikum sein, sondern man kann auch andere süßliche Kräuter wie Rosmarin oder Thymian mal ausprobieren.

Der London Leaves ist ein aufgemotzter Longdrink mit Gurke und Minze. Frisch und grün. Seit Jahren ein Geheimtipp – Aperol Sprizz und Hugo sind da eher in den Trend-Mühlen verheizt worden.

Was ist euer Favorit?

Und damit habe ich schon eine erste Sammlung von „Cocktail-Geheimnissen“ fertig…

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