Schlagwörter

, , , ,

Ich koche nicht oft mit Pute, weil das Fleisch im Gegensatz zum Hühnchen schneller trocken wird. Bei meiner wilden Herbst/Wintervariante vom Putengeschnetzelten ist es aber kein Problem, denn hier schmort das Fleisch wieder zart und mürbe – und wenn nicht ist der Rest drumherum so cremig, dass es egal ist.

Zutaten (pro Person):

  • 150 gr Erdnusspute beim KöchelnPutengulasch
  • eine kleine bis mittelgroße Zwiebel
  • eine Handvoll getrocknete Cranberries (alternativ: etwas weniger Rosinen)
  • 250 bis 300 ml Cider (oder eine andere Variante eines lieblichen/süßen Apfelweins)
  • 3 Esslöffel Erdnussbutter (Ich verwende eine möglichst grobe Variante mit Erdnusstückchen). Kann man selber machen, muss man aber nicht)
  • Tapatio-Sauce (alternativ: Tabasco)
  • 1 bis 2 mittelgroße Karotten
  • 2 bis 3 Handvoll junge Spinatblätter (keine Sorge: sieht viel aus, wird ganz klein)
  • grob gemahlene Chillies
  • Salz
  • Erdnuss- oder Sesamöl
  • eine Tomate
  • Als Beilage gibt es eine knackige Mischung aus tomatisiertem Natur- und Wildreis (Meine Empfehlung für das Mischungsverhältnis: 3 Teile Naturreis zu 1 Teil Wildreis – oder eine fertige Mischung kaufen)

So geht’s:

Hinweis zu Beginn: Je nach Reis, dauert es bis zu einer halben Stunde, bis er gar ist. Also tendenziell als erstes aufsetzen und am Ende warmhalten. Für die letzten Minuten des Garens eine klein geschnittene Tomate unterrühren.

Und jetzt das Geschnetzelte: Zwiebel in feine Ringe schneiden, Karotten in dünne Scheiben. Spinat waschen und trocken schleudern.

Putengulasch trocken tupfen. Größere Stücke müssen nicht weiter zerkleinert werden. Ideal sind gewürfelte Stücke. Leicht salzen und in einer tiefen Pfanne scharf von jeder Seite anbraten. Wenn die letzte Seite dran ist, dann die Zwiebelringe und Karottenscheiben dazu geben und bei mittlerer Hitze weiter braten lassen. Wenn die Zwiebeln braun werden, mit Cider ablöschen, Cranberries dazu und weiterköcheln lassen (meist reicht kleine Hitze, gut ist es, solange noch Blasen aufsteigen), bis etwa die Hälfte des Ciders eingekocht ist.

Tipp: Bis hierhin kann man sich Zeit lassen und alles gemütlich weiterschmoren lassen – notfalls etwas Cider nachgießen (zum Beispiel, wenn die Gäste zu spät kommen). Ab hier ist alles in zwei Minuten servierfertig.

Fleisch auf der GabelJetzt die Spinatblätter mit einem kräftigen Schuss Tapatio-Sauce (je nach gewünschter Schärfe; die Erdnussbutter nimmt später etwas Schärfe wieder weg) dazu geben. Deckel auf die Pfanne und kurz warten, bis die Spinatblätter gedünstet sind. Mit der Erdnussbutter unterrühren. Mit Salz und Chillies oder Tapatio-Sauce abschmecken.

Die Mischung aus Schärfe, Cremigkeit und Süße machen’s von innen kuschelig warm. Als Getränk dazu passt der Rest vom Cider oder ein kräftiger Weißwein! (Grauburgunder Barrique oder Gewürztraminer)

Advertisements