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Das Schöne an vielen Cocktail-Rezepten ist, sie folgen bestimmten Strukturen und Zusammensetzungen. Wer das versteht, hat es ganz leicht, eigene Cocktails zu „erfinden“.

Nach zwei Kaffeekreationen stelle ich heute einen weiteren 2013er vor:

Cologne Mule

Halb getrunken: Cologne MuleEinige Sätze zur Vorgeschichte. Inspiration No. 1 ist – der Name lässt es vermuten – der Moscow Mule aus dem Jahr 1946 aus 4,5 cl Wodka, 3 cl Ingwerbier, 3 cl Zuckersirup und 2 cl Limettensaft, serviert im Kupferbecher (Rezept der PDT Bar). Die Legende zur Entstehung geht wie folgt: Ein Wodkahersteller, ein Ingewerbierproduzent und ein Kupferschmied – alle drei kurz vor dem Ruin – tun sich zusammen – vermutlich in einer Bar – und kreieren ein hippes Getränk, das allen drei neue Verkäufe bescheren soll. Der Moscow Mule war angeblich geboren.

Inspiration No. 2 kommt von einem Twitter-Kontakt, dem ich für einen Longdrink als Filler Malzbier vorgeschlagen habe. und No. 3 natürlich: Die Eumeniusbar liegt im Kölsch-Land, die Mischung aus Kölsch und Malzbier gibt es hier bereits, sie nennt sich dann „Schuss“.

Die Zutaten

CologneMule

  • 4 cl Mit Ingwer Wodka (ein halber Liter Wodka wird mit dünnen Streifen aus ca 2 cm frischer Ingwerwurzel aromatisiert – das ist meine Hommage an den Moscow Mule und ergänzt sich gut mit dem Hopfenaroma des Kölsch)
  • 6 cl Malzbier
  • 10 cl Kölsch
  • evtl. ein Schuss Zuckersirup (weniger Sirup bringt das herbe Hopfenaroma mehr heraus, mehr Sirup den Wodka)

So geht’s

Ein Kölschglas im Eisfach herunterkühlen. Danach mit einigen Eiswürfeln füllen und kaltes Malzbier, Wodka und Zuckersirup darüber. Rühren und anschließend mit Kölsch auffüllen.

Prost!

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