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GartenJuni-7Die Spargelsaison geht zu Ende. Die Zeit der Stangen mit Sauce Hollandaise hat mich inspiriert, das Gericht optisch mit Mangold nachzustellen. Da ist ganz praktisch, dass ich in diesem Jahr jede Menge Mangold im Garten habe. Verwandt ist die Pflanze übrigens mit der Rübe, auch wenn ich sie als Ersatz für Spinat oder leichte Kohlvarianten wie Pak Choi verwenden kann. Ein weiterer Grund für die Auswahl im heimischen Garten war: Mangold mag feuchte Böden – in Rheinnähe für viele andere Pflanzen leider zu oft gegeben.

Ich schneide mir aus dem Beet die größten Stängel mit den dicksten Stielen heraus. Pro Person etwa 15 bis 20 Stück für ein Hauptgericht. Das Grün lasse ich dran. In der Küche verarbeite ich es weiter. Es gibt nämlich:

Mangoldstangen mit Mangold Hollandaise.

Mangoldblätter mit StielDas brauche ich dafür (pro Person):

  • 15 bis 20 Mangoldblätter mit möglichst dicken Stielen (Tipp: Mangold gibt es in unterschiedlich farbigen Stielen. Das bringt Farbe auf den Teller)
  • ca 50 gr Butter
  • ein Eigelb
  • etwas Zitronensaft
  • Zucker, Salz, Pfeffer

So geht’s:

Den Mangold waschen und das Grün vom Stiel trennen und zerkleinern. Stielenden abschneiden.

Mangoldstrünke-2Wie beim Spargelgaren einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Salz und etwas Zucker dazu (anders als bei Spargel braucht man hier nur eine Prise pro Liter Wasser). Gleichzeitig das Mangoldgrün mit einem Schuss Wasser kurz aufkochen, bis die Blätter sich dunkelgrün färben. Dann vom Herd nehmen, Butter und Salz dazu und kräftig pürieren. Eigelb mit etwas Zitrone im warmen Topf aufschlagen und bei geringer Hitze mit dem Mangold-Püree verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Butter abschmecken. (In einer veganen Variante vermenge ich statt Butter und Ei den Mangold mit Kokoscreme).

Im großen Topf mit kochendem Wasser garen die Mangoldstiele innerhalb weniger Minuten bissfest.

Mangoldstrünke-4Dazu gibt es Salzkartoffen, Stiele und Püree werden dann wie Stangenspargel und Sauce Hollandaise serviert. Ich ersetze die Kartoffeln auch mal mit Basmatireis (eine Hommage an den Doppelgänger Pak Choi aus der Thaiküche)

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