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Die von mir sehr geschätzte Food-Bloggerin/Autorin Astrid Paul mit ihrem Blog „Arthurs Tochter kocht“ hat zur Aktion „Jeden Tag ein Buch“ aufgerufen, die diese Woche läuft.

Und das steckt dahinter:

Ferienzeit ist Bücherzeit! Nicht nur am Strand, sondern auch in den Blogs.Daher werden sich im genannten Zeitraum viele Blogger täglich mit Genussbüchern beschäftigen. Genussbuch bedeutet, dass es sich nicht zwingend um ein Kochbuch oder Ähnliches handeln muss. Genuss liegt in so vielen Momenten und Dingen unseres Lebens verborgen, dass Du auch gerne über einen berauschenden Opernführer schreiben kannst. Dass jeder Blogger jeden Tag über ein Buch schreibt, ist eine grandiose Wunschvorstellung. Aber wir alle werden uns bemühen, das Thema Genussbuch in diesen Tagen in den Focus unserer Berichte zu stellen.

 
 
Und da wollte ich dabei sein. Die Woche ist fast zu Ende und ich muss mich sputen. Über „kulinarische“ Bücher hatte ich ja schon mehrfach selbst geschrieben – ob Kochbücher, Barbücher oder Krimis … und habe lange überlegt, was ich mir nun beschreiben sollte. Auf die Sprünge hat mir eine (noch längst nicht vorbereitete) Aktion zum Thema „Barfood“ geholfen.
 
Empfehle ich einfach mal das Kochen mit einem Cocktailbuch
 
Cocktailbuch? Erdnüsschen? Was soll das?
Ich kläre kurz auf: In vielen guten Cocktailbar gehört es sich, dass sie entweder eine gute Grundlage für die Drinks bieten oder über ein angeschlossenes Restaurant oder Imbiss anbieten. Schließlich soll der Gast genießen und nicht sofort berauscht vom Hocker plumpsen. Mit irgendwelchen Knabbereien hat dieses „Barfood“ nichts zu tun. Diese Idee findet sich mittlerweile in den meisten guten Cocktailbüchern wieder: Sie bieten ein eigenes Kapitel mit Rezepten an.
 
GeheimesCocktailbuchDazu gehört „Das Geheime Cocktailbuch“ von Barkeeper Jim Meehan. In seiner hochwertigen Aufmachung mit kreativen Comic Noir Illustrationn von Chris Gall und seiner vielfältigen Mischung aus Cocktailklassikern und Eigenkreationen ist es mein derzeitiges Lieblingsbarbuch. Zum Barfood-Kapitel  muss man wissen: Entstanden ist Meehans Bar als Anhängsel des Hot Dog Ladens „Crif Dog“, dessen Angebote der Service bis heute im „Please Don’t Tell“ an bietet. Die Rezepte drehen sich – das zu erraten ist jetzt nicht schwer – um Hot Dogs. Doch darf man sich hier nicht vom Bild des blassen, labbrigen Würstchens einer Downtown-Ecke in die Irre führen lassen. „Das Geheime Cocktailbuch“ greift diese amerikanische Institution auf und behandelt sie ebenso kreativ wie die die pirituosen, Bitters und Sirupe seiner Cocktails. Die Würstchen werden umbacken, frittiert, in Bacon verpackt und mit selbstgemachten Chilisaucen, Marinaden und Trüffelmayonaise umhegt. Die Rezepte der Saucen und Mayonaisen finden sich ebenfalls im Buch – Schon mal einen Tomatensirup gemacht? Typisch Jim Meehan verrät er sogar, woher er welche Zutaten besorgt. Das ist gut, nur viele Läden gibt es nur in New York.
 
Crif Dog und PDT sind für Fans des veredelten amerikanischen Genusses ein Pflichttermin während einer New York Reise.
Mach es aber nicht wie ich und reserviere zu kurzfristig, sonst wartest du (vergebens).
 
 
 
 
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