Schlagwörter

, , , , ,

Immer wieder lese ich von Sorbets aus Gemüse und Kräutern, probiere auch das ein oder ander. Selbst gemacht habe ich davon bisher wenig selbst. Doch weil derzeit Zucchini-Hochsaison in meinem Garten ist, habe ich damit experimentiert. Eines der Ergebnise stelle ich hier vor:

Zucchini-Rosmarin-Sorbet

Zutaten

  • eine mittelgroße Zucchini
  • zwei Limetten
  • 4 Teelöffel Puderzucker
  • einige Rosmarin- und Minzblätter

So geht’s

Zucchini klein schneiden und im Tiefkühlfach anfrieren. Wenn die Zucchini zu groß ist und schon festere Kerne ausbildet, das Innere mit einem Löffel auskratzen. Limetten pressen. Minz- und Rosmarinblätter grob zerreißen. Wenn die Zucchinistückchen etwas angefroren sind, mit dem Limettensaft pürieren (am besten mit einem Standmixer, ein Stabmixer tut’s zur Not auch). Puderzucker und Kräuter dazu, einmal kurz noch mixen und wieder ins Eisfach. Regelmäßig gut verrühren, damit die Eiskristalle klein bleiben und das Sorbet cremig wird. Wer eine Eismaschine hat, packt die Masse einfach in die Maschine.

Zucchinisorbet auf einem TellerDas Schöne an diesem Sorbet: Mit den feinherben Zucchini-Rosmarin-Aromen und der Süße passt das Sorbet klassisch als Zwischengang aber auch mal als Begleiter zum Abschluss zu einem Käsebüffet.

Als weitere Variante lässt sich der Rosmarin durch Basilikum ersetzen. Die Menge der Basilikumblätter kann dazu gerne erhöht werden. Macht dann auch ein schönes Grün. Nicht empfehle ich mit Zucchini ein Sorbet auf Zitronensaftbasis. Die intensive Säure überdeckt das feine Zucchiniaroma. Eine weitere Nicht-Empfehlung: Das Sorbet von gelben Zucchini. Es gibt zwar eine schöne Farbe, nur ist die Schale  dieser Zucchinisorte deutlich dicker und härter als bei der grünen Art. Man merkt es nach dem Pürieren.

Advertisements