Schlagwörter

, , , ,

Brotchips mit KölschEin halbes Roggenbrötchen landet mit einer dicken Scheibe mittelaltem Gouda auf dem blank geschrubbten Holztisch vor dem Gast. Er hat in Köln einen „Halven Hahn“ bestellt. So heißt dort das schnelle Zwischengericht. Woher der Name kommt, ist nicht ganz klar. Zu den kölschen Küchenlegenden gehören Verzweiflungstaten der Wirte, Spaßaktionen der Köbesse (so heißen die Kellner in den kölner Brauhäusern) oder die Frage eine Gastes, ob er nur einen „halven han“ kann (also eine halbe Portion haben könnte). Diesen typischen Brauhaus-Snack habe ich als Vorspeise oder als Knabberei dekonstruiert: Die Kölschen Halve Hahn Chips.

Zutaten

  • Roggenbrötchen (auf Kölsch: Röggelchen) – ergibt knapp 20 Chips (Kann auch zur Resteverwertung gerne vom Vortag sein)
  • Mittelalter Gouda (wer es weniger pikant mag jungen Gouda oder saisonal Mai- oder Herbstgouda, noch pikanter wird es mit altem Gouda)
  • frisch gemahlener Pfeffer, süßem Paprikapulver und Muskatnuss
  • Petersilie und eine kleine Zwiebel

So geht’s

Röggelchen in dünne Scheiben schneiden (zwei bis drei Millimeter dick). In gleicher Stärke Käse darauf legen, idealerweise mit der Kante genau abschließend. Etwas Pfeffer, Paprika und geriebene Muskatnuss darüber und auf Backpapier bei ca 150 Grad für ca 15 Minuten in den Backofen. Schön kross und trocken wir der Käse mit der Grillfunktion von oben.

Mit fein geschnittener Zwiebel und grob gehackter Petersilie servieren.

Dekonstruierte Rezepte mache nicht zum ersten Mal. Ich habe eine Übersicht zusammengestellt:

Sammlung anderer dekonstruierter Rezepte

Probier mal: Italienisch dekonstruiert

oder: Irisch dekonstruiert

Oder lieber ein Obstsalat?

Advertisements