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vier Wurzeln von der WurzelpetersilieIch habe mal wieder im Garten geerntet: Wurzelpetersilie – ein typisches Herbstgemüse. Damit habe ich Kartoffelgratin aufgepeppt. Der Vorteil der Wurzel ist, dass auch nach dem Kochen oder Backen der Petersiliengeschmack noch da ist. Das nutze ich auch bei einer Petersiliensuppe. Einfach weglassen ergibt dann das „normale“ Gratin. Oder ergänzt zusätzlich Karotten…

Ich gebe hier zwar die Mengen für eine Portion an, da es doch recht viel Schnippelarbeit ist bietet sich das Gratin für größere Mengen an.

Kartoffelgratin in der FormKartoffel-Petersilien-Gratin

  • drei bis vier mittlere vorwiegend festkochende Kartoffeln pro Portion (die anderen Zutaten beziehen sich ebenfalls auf eine Portion.
  • ein bis zwei Stück Wurzelpetersilie
  • Suppenbrühe
  • halbe Knoblauchzehe
  • 100 ml Milch
  • ein Schuss Sahne
  • ein Eigelb
  • Salz, Pfeffer
  • frische Petersilie
  • 100 gr mittelalter Gouda
  • etwas Parmesan
  • Butter oder Olivenöl zum Fetten der Form

So geht’s

Wurzelpetersilie sauber schrubben und schälen. Danach in feine Scheiben hobeln. Wenn Karotten dazu kommen das gleiche mit den Möhren.

Kartoffeln schälen und in etwa 2 mm breite Scheiben schneiden.

Brühe aufsetzen und wenn die kocht die Wurzelpetersilienscheiben (und Karotten) einmal kurz aufkochen und anschließend aus der Brühe nehmen, abschrecken.

Form einfetten und Kartoffeln und Wurzelpetersilie abwechselnd hintereinander schichten.

Ofen auf 160 Grad vorheizen.

100 gr Brühe, 100 gr Milch und einem Eigelb mit einem Schuss Sahne vermengen. Feingehackter Knoblauch dazu und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Käse über die Kartoffeln reiben und die Milch-Brühe-Sauce darüber geben.

Gratin im Ofen mindetsens 30 Minuten mit Alufolie bedeckt garen. Anschließend eine Viertelstunde ohne Folie bräunen, bis die Kruste goldbraun ist. In den letzten Minuten bei Bedarf mit Oberhitze nachhelfen.Kartoffelgratin auf dem Teller

Vor dem Servieren mit feingehackter Petersilie und frisch gemahlenem Pfeffer garnieren.

Das schmeckt auch lecker ohne weitere Beilagen. Ansonsten passt ein kräftiger Salat dazu oder Wild und Rind.

Übrigens: Die Brühe werfen wir nicht weg, da machen wir am nächsten Tag eine leckere Suppe draus.

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