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Ich hatte geplant, diese Rindersteakvariante ins Weihnachtsmenü als Hauptgang zu nehmen. Doch dann kam bekanntlich die Backherausforderung. Vorenthalten will ich sie dennoch nicht. Von den vergangenen Tagen ist vielleicht auch noch Glühweingewürz und Rotwein übrig – dann kann’s losgehen. Das Rezept ist eine Variante meines Weiderinds im Heu.

Zutaten (für zwei Personen)

  • Zwei Steaks aus dem Rinderfilet
  • zwei gute Handvoll Heu
  • eine Schalotte, grobes Meersalz, zwei Esslöffel Glühweingewürz
  • etwa ein Viertelliter Rotwein

So geht’s:

Aus dem Rinderfilet schneide ich zwei jeweils rund drei bis fünf cm dicke Stücke von 180 bis 200 gr. Wenn ich ein ganzes Filet mit Kopf und Ende habe: Der Rest hält sich in einer Marinade noch einige Tage, ansonsten einfrieren.

Heu in Rotwein einweichen und auf eine Alufolie ausbreiten. Die Folie muss groß genug sein, dass nachher das Heu mit dem Filet darin dicht eingepackt werden kann. Schalotte klein schneiden und mit dem Glühweingewürz auf dem Heu verteilen.

Die Filetstücke trocken tupfen und in einer heißen gusseisernen Rillen-Pfanne mit etwas Öl anbraten. Nach wenigen Minuten löst sich das Fleisch leicht vom Boden, dann wenden und salzen und pfeffern. Nochmals etwa zwei Minuten braten.

Die Filetstücke auf das Heu-Kräuter-Bett legen und alles gut verpacken. Bei 100 Grad im Ofen etwa 20 Minuten garen. Anschließend noch einige Minuten ruhen lassen. Aufpacken und mit frischen Kartoffeln – es ist Bamberger Hörnla Saison! – oder Brot servieren.

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