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Heute backe ich Kräutersalz. Da weiß ich, was drin ist, und auch zur Resteverwertung ist es eine praktische Sache. Bevor ein Bund Kräuter welkt oder eine Pflanze stirbt, lassen sich damit größere Mengen Grünzeug nutzen, bevor sie schlecht werden.

Das Rezept ist denkbar einfach und lässt sich problemlos variieren. Ich verwende meist, was der eigene Garten hergibt: Lavendel, Salbei, Liebstöckel, Basilikum … KräutersalzAuch mit welken Blättern funktioniert das Rezept.

So geht’s:

In einem verschließbaren Glas oder Tongefäß – zumindest abdeckbar sollte es sein. Kräuter werden grob zerkleinern und in das Glas gelegt. Dann Meersalz darauf füllen. Abdecken, aber nicht verschließen und bei 100 Grad im Ofen für ein bis zwei Stunden backen. Als Faustregel gilt: Ein Drittel Kräuter, zwei Drittel Salz. Für Kräutermischungen: Von intensiveren Krätern (z.B. Lavendel) weniger Menge verwenden als von den anderen.

Nach dem Trocknen im Ofen die Salz-Kräuter-Mischung mit einigen Reiskörnern – das bindet Flüssigkeit – vermengen und geschlossen weiter aromatisieren lassen. Durch ein Feinsieb in Salzsträuer oder Behälter abfüllen.

Tipp: Als Suppenwürze eignet sich ein Kräutersalz mit Liebstöckel. Das ist der „Maggi“-Geschmack.

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