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Zu meinen Lieblingsrezepten gehört es, alte Klassiker mit neuen, ungewöhnlichen Zutaten zu verändern. Vor einiger Zeit hatte ich einige Croissants übrig und sie als Serviettenknödel zur Nachspeise verarbeitet:

Ich nenne sie also Dessertknödel.

großer Dessertteller mit Vanillesauce und Knödelscheiben

Zutaten (für zwei)

  • zwei bis drei Croissants vom Vortag
  • 100 bis 150 ml Milch
  • zwei Eier
  • einige Trockenfrüchte oder kandierte Früchte nach Wahl (auch Zitronenmelisse oder etwas Minze geht)
  • eine Prise Salz
  • etwas Zucker

Zur Zubereitung benötige ich neben einem großen Topf, ein sauberes Geschirrtuch und etwas Küchengarn oder Bindfaden.

So geht’s

Eiweiß und Eigelb trennen. (Es gibt übrigens eine lustige aber effiziente Methode mit PET-Flaschen). Croissants in etwa 5 Millimeter breite Scheiben schneiden. Lauwarme Milch mit Eigelb und Zucker aufschlagen und unter die Croissantscheiben kneten. Die Croissant-Scheiben werden zerkrümeln, das ist in Ordnung und soll so sein.

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Das Eiweiß zu Schnee schlagen und die Früchte klein hacken. Wenn die Croissant-Ei-Milch-Masse durchtränkt ist, Eischnee und Früchte darunterheben.

Wasser im großen Topf zum Kochen bringen und eine Prise Salz und ein bis zwei Teelöffel Mais- oder Kartoffelstärke dazu geben. Das verhindert, dass der Knödel nachher zu leicht auseinanderfällt.

Geschirrtuch befeuchten und daruf gleichmäßig den Knödelteig etwa 5 cm breit der Länge nach verteilen. Vorsichtig mit wenig Druck einrollen und die Enden mit Garn zuknoten. Ideal ist es, wenn dieser „Serviettenwurst“ nicht länger als der Durchmesser des Topfes ist.

Anschließend in den Topf geben und soweit Hitze zurücknehmen, bis das Wasser nur noch ganz leicht simmert. Knödel 15 Minuten darin ziehen lassen, ab und zu wenden.

Danach abtropfen lassen, auspacken und in feine Streifen schneiden. Lauwarm servieren. Dazu passt selbst gemachte Vanillesauce oder frische Erdbeeren.

 

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