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Cocktails aus fünf Kontinenten, das war die Vorgabe beim diesjährigen BarBQ CGN. Für den Abend hatte Hennessy uns zwei Flaschen Cognac zur Verfügung gestellt: den  Very Special und den Fine de Cognac. Nun wäre es einfach gewesen, damit Frankreich und Europa abzudecken. Doch ich habe zwei Cognac Cocktails gesucht, die eine Geschichte aus einem anderen Kontinent erzählen.

Da wäre zum einen der Vorläufer des IBA-Cocktails Side Car: Der Brandy Crusta, erfunden von Jerry Thomas 1862 in New Orleans. Diese Cocktail war unser Beitrag für Amerika.

  • 6 cl Cognac
  • 2 cl ZitronensaftBrandy Crusta aus dem Weinglas zum Strauß
  • 1,5 cl Maraschino
  • 1,5 cl Curacao Orange
  • Eine Scheibe Zitrone und Orange zur Deko
  • Rohrzucker für den Zuckerrand

Im Original wird ein Weinglas verwendet, wir sind dazu übergegangen, den Rand eines Tumblers – die Verwandtschaft zum Sour lässt grüßen – mit Orangensaft bestrichen durch Zuckergezogen. Eis, Zitrusscheiben ins Glas. Die flüssogen Zutaten auf Eis shaken und in den vorbereiteten Tumbler abseihen. Der V.S. eignet sich hier gut als Basisspirutione, weil er die Verwandtschaft des Cocktails zum Sour mit seiner kräftigen, direkten Note betont. Damit ister auch ein guter Begleiter zu unseren kräftigen Grillaromen oder zum Dessert.

Der East India von 1900 war unser zweiter Cocktail, den wir wahlweise mit beiden Cognacs angeboten haben. Ich habe das Rezept der New Yorker Bar Please Don’t Tell verwendet:

  • 5 cl Cognac
  • 1,5 cl Curacao Orange
  • 1,5 cl Ananassaft
  • 0,75 cl kubanischer Rum (dreijährig oder älter)
  • 2 Spritzer Orangenbitter

Alle Zutaten auf Eis shaken und in den Tumbler abgießen. Je nach Cognac ändert sich der Charakter des Cocktails fundamental: Der V.S. macht einen kräftig-runder Cognac-Drink daraus, an dem sich die Aromen passend unterordnen. Mit dem Fine de Cognac beginnen Ananas, Rum, Curacao und Bitter zu spielen. Es öffnet sich ein breiter Aromenfächer, in dem man jeder einzelnen Zutat – auch dem Cognac natürl – nachspüren kann. Der East India stand bei uns für Asien. Er guilt als Erfindung der Engländer – doch sie haben ihn überwiegend in ihren ostindischen Kolonien getrunken.

BQCGN2-01094

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