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Vorbereiten des Desserts

Praktisch, oder? Ich habe die Idee und die anderen setzen sie gekonnt fleißig um.

Das Schöne am BarBQ war, dass ich meine Dessertidee nicht selbst machen musste. Es sollte Jasminreispudding mit gegrillten Mangos und Fruchtpüree geben. Martin und Christian haben die Umsetzung vor Ort übernommen. Und dabei habe ich einen neuen Spitznamen abbekommen: Mango Jo, wie auch Christian in seinem Beitrag verraten hat. Denn: Küchenjunge Christian schimpfte über meine viel zu harten, unreifen Mangos, die ich mangels Alternativen aus dem Großmarkt mitgebracht hatte. Doch das Ergebnis hatte sich schmecken lassen können, auch dank seiner Marinade aus Cognac, Maraschino, Apfelsaft und Rohrzucker . Hatten wir ja für die Cocktails alles da. Also, so geht:

Gegrillte Mangos mit Jasminreispudding und zweierlei Püree.

Pudding mit gegrillter MangoDen Jasminreispudding hatte ich bereits am Abend gekocht und kaltgestellt (Menge mit zwei Liter Milch, etwas mehr als die Hälfte hat bei elf Gästen dann gereicht). Er landete dann wohlgeformt dank eines Eisportionierers auf dem Nachspeisenteller.

Vor Ort musste die Mango auf den Grillrost: Unter größtem Einsatz schälen, in Schnitze schneiden und in einer Grillwanne in der Marinade einlegen. Die gefüllte Wanne erwärmten wir auf dem Grill, später kamen die Stücke bei direkter Hitze auf den Rost – und zum Warmhalten nach dem Wenden wieder im Sud ruhen lassen.

Auf ein selbstgemachtes Mangopüree haben wir verzichtet. Aus der Tiefkühltruhe gab es noch pures Himbeerpüree dazu (von den Himbeeren, die einen Monat vorher nor fünf Meter vom Grill entfernt gereift waren) – das brachte noch einmal schöne Säure und einen kräftigen Farbklecks. Dazu ein Minzzweig für die Optik und die Nase. Fertig war unser asiatisches Dessert.

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Der asiatische Cocktail dazu war der East India.

Noch ein Beispiel für ein gegrilltes Dessert gefällig? Bei der Männerkochrunde habe ich eines Rhabarber gemacht.

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