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Irgendwelche Assoziationen zur Advents- und Weihnachtszeit? Der Glühwein fällt da sicher ein. Für’s Weihnachtsmenü spendiere ich eine Suppe mit Glühweinanleihen. Das billige Bäh der Massenversorgung auf Weihnachtmärkten vergessen wir ganz schnell. Wir gönnen uns nur das wohlig-wärmende Gefühl eines luxuriösen Topinambur-Silvaner-Süppchens.

Die Zutaten für zwei Portionen:

  • Eine kleine Frühlingszwiebel
  • Eine halbe Zitrone (unbehandelt)
  • 300 g Topinambur
  • Eine kleine Kartoffel
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 ml trockener Silvaner
  • 250 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • Salz
  • Eine Chilischote
  • Zwei Rosmarinzweige
  • Einige Liebstöckel-Blätter
  • Schwarzkümmel

Und losgelegt:

Frühlingszwiebeln putzen und in feine Scheiben schneiden, hellen Teile und dunkelgrüne Teile trennen. Topinamburknollen und Kartoffel waschen und schälen, würfeln und in etwas Zitronensaft legen. Etwas Zitronenschale abreiben und mit dem Zwiebelgrün vermengen.

Helle Zwiebelscheiben mit Topinambur- und Kartoffelwürfel in Olivenöl andünsten und mit Milch und einem Viertel des Weins ablöschen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. In den letzten 5 Minuten Liebstöckel und die angeritzte Chilischote mitgaren (alles groß genug, damit man beides am Ende wieder herausfischen kann).

In der Zwischenzeit Sahne schlagen – sie muss nicht ganz steif sein.

Chili und Liebstöckel entfernen, den Rest pürieren. Den Wein unterrühren und bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Sahne unterheben, mit Salz abschmecken und in warmen Suppenschalen mit Rosmarinzweig (Tipp: für mehr Aroma ganz kurz Anrösten), geröstetem Schwarzkümmel und grünen Zwiebeln servieren.

Prost … ich meine: Guten Appetit.

Topinambursüppchen

Als Weinbegleitung bietet sich dann natürlich ein fränkischer Silvaner an. Luxuriös an Weihnachten wäre eine trockene Spätlese vom Stein aus dem Juliusspital.

Und damit geht es weiter zum Hauptgang: Louisiana Cahun Gulasch.

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