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Am Wochenende war wieder Streetfoodfestival in Köln. Wieder voll. Wieder lecker. Wieder kreativ. Hier einige Inspirationen. Ein Filmchen hatte ich bereits vor einiger Zeit dazu gemacht.

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Leider lässt sich Streetfood in Deutschland nur in dieser eingesperrten Version erleben und nicht in freier Wildbahn, darum kommt man um die Massen wohl nicht drumherum. Das bedeutet: Es gibt in kurzer Zeit auf engem Raum mit vielen anderen viel zu probieren, was zu Schlangen und Wartezeiten führt.Damit der Hals nicht zu sehr schwillt, habe ich Tipps für einen erfolgreichen Besuch eines Streetfoodfestivals zusammengestellt.

  1. Vorher informieren, welche Angebote vor Ort sind und was man probieren will. Das entzerrt die Suche im Gewühl.
  2. Möglichst früh kommen: Meist öffnen die festivals zur Mittagszeit, warum also nicht gleich hin? Die Straßenköche sind entspannt, das Essen frisch und die Massen erträglich. Schlimmer wird es immer – zum Beispiel nach einer langen Wartezeit vor einem ausverkauften Truck zu stehen.
  3. In einer Gruppe kommen: Dann werden Wartezeiten kommunikativ genutzt, große Portionen kann ich teilen oder man teilt sich für die Jagd nach Leckereien auf.
  4. An Wegzehrung denken: Wenn ich doch in der Warteschlange stehe, überbückt ein Kaffee, ein Keks oder eine Limo die Wartezeit, bis es endlich was richtiges zu Essen gibt. Wir reden von bis zu einer Stunde Warten zur Spitzenzeit!
  5. Probiergrößen wählen: Dann bleibt mehr Platz für anderes. Kalorienbomben sind die meisten Streetfoodangebote ohnehin. Und wenn es mal keine Probiergrößen gibt: Einfach danach fragen. Die Stände werden vom Veranstalter gebeten, welche anzubieten. Vielleicht bereiten sie euch etwas zum Probieren, oder sie machen es beim nächsten Mal besser.
  6. Passende Kleidung: Warten und draußen essen ist bei dieser Zeit immer kälter als erwartet. Und für die Sommersaison heißt es: An den Sonnenschutz denken.
  7. Nach Spezialitäten fragen: Oft haben viele Stände bereits „Esperimente“ für künftige Angebote dabei oder anderes in der Hinterhand. Wer nicht fragt, der nicht genießt.
  8. Inspirationen und Informationen sammeln: Streetfood ist teuer? Dann frag nach, warum. Oft arbeiten die Stände mit lokalen, ökologischen Produkten oder besonderen Herstellungsweisen. Und die wenigsten arbeiten mit Geheimrezepten: Wenn die Zeit reicht, einfach auch nach Rezepten, Würzungen oder Kochkniffen fragen. Die Antworten setzt man dann zu Hause um.
  9. Und darum: Mutig sein. Einfach ausprobieren, was man sonst eher nicht isst. Weniger falsch machen als auf einen Streetfoodfestival kann man nicht. Wenn’s nicht schmeckt: Weitergehen und weiter genießen. Guten Appetit!

 

 

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