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Okay, die Zoologen werden jetzt wieder nörgeln, doch „Kaninchen hüpf“ singt ja kein Kind. Es ist wieder Menüzeit bei Viva Culinaria: Es gibt Kaninchen – in vielen spanischen, italienischen und französischen Esszimmern ein Osterklassiker, häufig jedoch mit kräftigen Kräutern, Gemüse wie Tomate. Paprika oder Aubergine und dunklen Saucen. Ich wage es frühlingshaft frisch mit Anklängen aus der asiatischen und nordafrikanischen Küche:

Kaninchenkeulen auf Gurkengemüse und Couscous.

Kaninchenkeule

Zutaten (alles pro Portion – einfach nach Bedarf vervielfachen)

  • Eine Kaninchen-Keule
  • Für die Marinade: Salz, etwas Abrieb einer unbehandelten Zitrone, Pfeffer, Rohrzucker, Knoblauchgranulat

Für den Sud

  • Eine Knoblauchzehe
  • Zitronengras
  • Eine Zwiebel
  • Etwas Orangen- und Zitronenschalen
  • Eine halbe Möhre
  • Etwas geräucherte Paprika (oder aus dem Rest von der Vorspeise)
  • Je ein Schuss Zitronen- und Orangensaft
  • Ein kräftiger Schuss Wermut (Die Flüssigkeiten sollten am Ende etwa ein Zentimeter hoch im Bräter stehen)
  • Eine Handvoll Champignons
  • Etwas Honig

Für das Gurkengemüse

  • Eine halbe Salatgurke
  • Zitronensaft einer halben Zitrone
  • etwas Möhre – in feinen Streifen (der Küchenchef nennt es Julienne)
  • Chiliflocken
  • frischer Koriander
  • etwa Zitronengrasstroh
  • Eine Frühlingszwiebel
  • Salz
  • etwas Sesamöl

Für die Beilage

  • Eine Handvoll Couscous
  • Eine Tasse Brühe
  • Ein bis zwei Esslöffel Joghurt

geschnittenes GemüseDie Vorbereitung: Champignons und Zwiebeln vierteln, ein Teil der Möhre in feine Streifen schneiden, den Rest grob zerkleinern, Gurken würfeln, Zitronengras hauchfein (zu „Stroh“) schneiden und Frühlingszwiebeln hacken.

Fleisch kalt abbrausen und trockentupfen. Anschließend mit den Marinadengewürzen kräftig einreiben. In einem Bräter mit Öl von allen Seiten scharf anbraten. Sobald das Fleisch auf der letzten Seite liegt, Zwiebeln, grob zerkleinerte Möhre dazu geben und Hitze herunter drehen. Ofen auf 130 Grad aufwärmen. Saft und Wermut dazugeben und etwas Honig über die Keulen fließen lassen. Danach abgedeckt für etwa 45 Minuten in den Ofen. Nach einer halben Stunde die Champignons dazu geben.

In einem Topf mit Öl die fein geschnittenen Möhren einige Minuten andünsten und bei großer Hitze Gurken dazu geben und sofort mit Zitronensaft ablöschen. Hitze herunter und mit den restlichen Zutaten vermengen. Mit Salz und Chiliflocken abschmecken.

Couscous mit der doppelten Mengen kräftiger kochender Brühe wenige Minuten quellen lassen und am Ende zwei Löffel Joghurt unterrühren.

Gurkengemüse auf dem Couscous servieren, Keule dazu geben und Champignons mit etwas Sud darüber geben.

Guten Appetit!

Als Vorspeise mache ich Paprika mit Ziegenkäse.

Zum Dessert gibt es ein Parfait.

P.S.: Hächchenbrüste funktionieren gut als Alternative in diesem Rezept. In einer vegetarischen Variante braten wir Halloumi in der Pfanne mit den Champignons an und verzichten auf den Bräter.

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