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Von dem Planters Punch als Cocktail zu sprechen ist in etwa so, wie im Fußball zu behaupten, alle Positionen funktionieren wie der Mittelstürmer: So vielfältig sind die Mischverhältnisse und Zutaten. Gefühlt hat jeder Barkeeper sein eigenes Rezept. Das ist auch kein Wunder, denn entstanden ist der karibische Rumdrink vor Jahrhunderten als „Partygetränk“ der Plantagenbesitzer mit wechselnden Rezepten. Von 1878 ist das Mischungsverhältnis: „One Sour, one Sweet, three, strong, four weak“ überliefert.

Für den #tkschland, dem ersten deutschlandweiten Treffen der Fußball-Twitterstammtische haben wir zum Auftaktabend unsere individuellen Rezepte kreiiert. Der Cocktail zeichnet sich durch seine fruchtige Note aus, ein eher leichter Cocktail, vor allem im Gegensatz zu trockenen Aperitif-Cocktails. Als Anregungen zum Experimentieren gibt es hier eine Zusammenfassung:

Das historische Rezept als Ausgangslage:

  • 2 cl Zitronensaft
  • 4 cl Zuckersirup
  • 6 cl brauner (Jamaica) Rum
  • 8 cl Soda

Die International Bartenders Association (IBA) weicht bereits von diesem „Urrezept“ ab:

  • 4,5 cl brauner Rum
  • 1 cl Zuckersirup
  • 1 cl Grenadine
  • 2 cl Zitronensaft
  • je 3,5 cl Ananas- und Orangensaft

Planters Punch á la Hugo

  • 4,5 cl weißer Rum
  • 2 cl Hollundersirup
  • 2 cl Limettensaft
  • 3 cl Soda

Der BVB Planters Punch

Bachmann ist ein Kräuterlikör auf Jamaica-Rum-Basis aus Dortmund. Bietet sich als Fan-Cocktail an, oder?

  • 3 cl Myers Rum
  • 3 cl Bachmann Kräuterlikör
  • 4 cl Limettensaft
  • 1 cl Zuckersirup

Häufig haben wir auch mit „kürzeren“ Varianten gearbeitet, heißt mit weniger Saft oder Soda:

Maracuja Punch

  • 6 cl Jamaica Rum
  • 4 cl Zuckersirup
  • 2 cl Zitronensaft
  • 2 cl Maracujasaft

Und alkoholfrei wurde es dann ohne Rum mit etwas weniger Süße.

Prost! Es war mir eine Ehre.

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