Schlagwörter

, , , ,

Ein wunderbares Kochbuch zum Schmökern ist für mich Jerusalem von Yotam Ottolenghi  und Sami Tamimi. Weit weg von den gelackten Foodfotos erzählt es die reichhaltige Geschichte der dortigen grenz- und kulturüberschreitenden Küche mit vielen Gerichten. Intensiv und doch meist einfach. Davon inspiriert habe ich mir eine vegane Vorspeise für mein Weihnachtsmenü zusammengebaut:

Lauwarme Rote Bete mit Auberginenmus

Rote Bete mit AuberginenmusDie Zutaten (pro Portionen):

  • Eine kleine Rote Bete-Wurzel, geschält und gekocht
  • eine halbe Aubergine
  • eine halbe Zitrone
  • etwas Knoblauch
  • frische Korianderblätter
  • feuchtes Meersalz
  • kräftiges Öl (z.B. Kürbiskern, Walnuss, Trüffel, schwarze Olive)

Rote Bete kochen und anschließend schälen (wenn man keine vorgegarten verwendet).

Koriander fein hacken und mit feuchtem Meersalz mörsern und ruhen lassen.

Die Haut der Aubergine überall mit einem Zahnstocher einstechen und von allen Seiten mit der Grillfunktion rösten, bis sie trocken ist (etwa 30 bis 45 Minuten). Knoblauchzehe ebenfalls für rund 15 Minuten backen. Die Aubergine halbieren und mit einem Löffel auskratzen. Zitrone auspressen, Knoblauch schälen und auspressen und alles zusammen mit einer Kabeln kräftig verquirlen.

Granatapfel mit GinRote Bete zur Hälfte anschneiden und im noch warmen Ofen mit etwas Koriandersalz in den Schnittstellen anwärmen und antrocknen lassen.

Das Mus auf auf einem Teller ausbreiten, Rote Bete Wurzel darauf und mit Koriandersalz und einem kräftigen Öl nach Wunsch würzen. Auch Granatapfelkerne oder Orangenscheiben eignen sich zum Verfeinern.

Idee für einen Aperif: Granatäpfelkerne in ein Schnapsglas bis zum Rand füllen und mit Gin aufgießen. Prost!

Ein Vorspeisenteller mit Roter Bete und Auberginenmus

 

Advertisements