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Was wäre ich ohne die Perser? Ich hätte ein anderes Dessert zum Weihnachtsmenü. Denn ich mache ein Sorbet, diese Spezialiät kommt von dort. Mogelei in meinem Weihnachtsmenü ist es deshalb, weil es ursprünglich erfunden wurde, um zwischen den Gängen wieder Appetit auf mehr zu machen. Und noch eine Mogelei habe ich vor: Ich verrate, wie man ein cremiges Sorbet ohne Eismaschine hinbekommt!

Es gibt Brombeersorbet. Warum? Ich hatte noch Früchte eingefroren – geht aber auch mit anderem Obst. Oder sogar Zucchini oder Kräutern.

Hier die Zutaten für etwas mehr als ein Liter Brombeersorbet:

  • rund 1 kg Brombeeren (am Ende sollten rund 700 ml Püree übrig bleiben)
  • Saft einer Limette
  • 500 ml Zuckersirup

Die Brombeeren mit einem Schuss Sirup und bei Bedarf etwas Wasser kurz aufkochen und anschließend durch ein Haarsieb passieren (außer, du willst Kerne haben). Mit dem Limettensaft und dem restlichen Sirup kräftig verrühren. Die lauwarme Masse sollte einem eher zu süß schmecken, um es direkt zu essen. Im gefrorenen Zustand wirkt das Eis weniger süß. Und gerade der Zuckergehalt hilft, dass das Mogelsorbet funktioniert. Wer ein Zuckerthermometer hat, sollte bis mindestens 15° Baumé Zuckergehalt süßen.

Die Masse einfrieren. Dabei hin und wieder durchrühren, damit später der Eisblock brüchiger wird. Nach rund zehn Stunden ist die Masse durchgefroren.

Jetzt kommt der Eismaschinenersatz! In einem (tief)gekühlten Blender (Elektromixer) Bruchstücke der Masse geben und kräftig Gas geben. Die Farbe des Sorbets wird sich deutlich ändern – hin zu einer helleren, cremigen Konsistenz. Jetzt kann das Sorbet portioniert wird. Bei Bedarf die Portionen noch einmal kurz tiefkühlen, bis es Zeit fürs Dessert wird.

Sorbet

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