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Für diesen Logbucheintrag hatte ich mir vorgenommen vom ersten Guerilla Beer Tasting des Jahres alle verkosteten Biere fein säuberlich niederzuschreiben. Bei Nummer 9 war es vorbei … zu viele Kostproben, zu viele interessierte Menschen – über 20 Gäste waren gekommen. Auf meinem Zettel also ein Chaos, aber der Jahresauftakt und die Premiere mit dem Bierlager erstmals in einem Craftbeer-Shop waren ein Erfolg: Selbst bei der Fülle der Biere haben wir es geschafft eine gute Verkostungsreihenfolge hinzubekommen, die mit nachtschwarzen kaffeebohnenverbrauter Perlen und fassgelagerten Bieren mit Williams-Christ-Finish endeten. Und soweit ich das mitbekommen habe: „Alte Guerilleros“ und „Neueinsteiger“ haben sich mehr als gut vertragen.

Meine drei Dinge zum Abend:

Dosenbier, Bierglas und PizzaIch brachte Dosenbier: Pizza Port gilt als die erste Craftbeer-Brauerei Südkaliforniens, gegründet 1987 als „Begleit-Bräu zur Pizzabude“ in Solana Beach, einem Pazifik-Vorort von San Diego. Ihr Session IPA ist ein aromatisch-bitteres India Pale Ale, das mit seinen 5 Prozent Alkohol überraschend viel Körper zur Balance des Hopfens auf die Beine bekommt. Der amerikanische Begriff „Session“ bezeichnet Biere, mit denen man einen ganzen Abend verbringen kann und die nicht mehr als fünf Prozent Alkohol haben. Viele Nachahmer der Westküsten-IPAs brauchen mehr Alkohol um diese Frucht und Körper hinzubekommen. Noch vor einer Woche hatte ich die Chance am Stammsitz Pizza mit Bier zu genießen: Alte, simple Holzmöbel, Zettel überm Tresen identifizieren das Angebot, Kinderspiele in der Ecke, Surfbrett an der Decke, freier Blick auf den ersten Sudkessel – mehr Hütte als Brauereigaststätte. Passend dazu habe ich dann bei 485Grad, dem Nachbarn vom Bierlager die napolitanische Variante dazu bestellt.

Pizza Port RestaurantEs gab Bierbaguette: 550 gr Weizenmehl, 50 gr Maisgries, 200 gr Alt-Treber, 5gr Hefe, etwas Salz eine Flasche Maisel & Friends Pale Ale. Aus Hefe, Mehl, Gries und 200 ml Bier einen Teig kneten und eine Stunde ruhen lassen. Dann den Treber mit Salz unterkneten und eine Nacht ruhen lassen. Dreiteilen und auf Mehl nochmals eine Stunde ruhen lassen. Zu einer Stange verdrehen und bei 200 Grad für eine halbe Stunde backen. Nachdem die Brote aus dem Ofen sind mit etwas Pale Ale bestäuben, um etwas vom Aromahopfen ans Brot zu bekommen (die ätherischen Hopfenöl verflüchtigen bei etwa 70 Grad). Mehr Bierbrote habe ich auch für dich.

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Ich habe neue Termine: Das nächste Guerilla Beer Tasting startet am Donnerstag, 10. März, um 19.30 – hier wollen wir mit einem Schwerpunkt deutscher Biere probieren (Das hat einen Grund). Nach Ostern geht es am Donnerstag, 7. April, ebenfalls um 19:30, weiter. Für beide Abende könnt ihr euch hier anmelden – einzeln oder auch für beide. Gebt einfach an, an welchen Proben ihr teilnehmen wollt. Die Regeln sind wie immer: First come first serve, mit der Bestätigung wird der Ort verraten und mit einer Probe Bier bist du dabei.

Und was an diesem Abend sonst so geschah gibt es bei storify.

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