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Neulich hatte ich mir in der Hamburger Bullerei einen recht enttäuschenden Aperitif gegönnt: Nannte sich „Black is the new Orange“ – ein tendenziell süßes Einerlei auf Rumbasis mit Ginger Ale. Dann kam Herr Grün und fragte, ob ich nicht einen Silvester-Aperitif mit seinem Mandarinensirup gestalten würde. Mache ich doch gerne. Haben wir mit dem Lemon Curd Martini ja schon einmal gemacht.

Zunächst dachte ich an etwas wie den French 75, einem alten Gin-Champagner-Cocktail, den ich an anderer Stelle schon einmal schwäbisch variiert hatte. Doch der gute alte Drink war mir mit Schampus und Zitrone zu sommerlich erfrischend. Ich wollte Passenderes für Advents-, Weihnachts- und Winterzeit. Fündig wurde ich bei Zutaten aus der Digestif-Ecke. Zündet an die erste Kerze!

Zutaten und Drink auf KüchentuchName? Ach so, ich nenne ihn: Use At Your Own Risk

Drink mit ZutatenDie Zutaten:

  • 2 cl Rye Whisky – alternativ funktioniert kanadischer oder irischer Whisky, die nur nicht so würzig sind.
  • 1,5 cl Mandarinensirup von Herrn Grün (ich stelle ihn mit etwas weniger Zucker her: 220 ml Saft zu 170 gr Zucker)
  • 1 BL China Martini (Kräuterlikör mit Chinarinde) – alternativ einige Spritzer Angostura.
  • 7 cl Imperial Stout – alternativ ein „normales“ Stout, dann verliert der Drink etwas an Cremigkeit.

Whisky, Sirup und China Martini mit Eis shaken und in einen gekühlten Sektkelch gießen. Anschließend mit eiskaltem Stout aufgießen und servieren.

Die wohlige Wärme des Alkohols und die Cremigkeit des Stout kontert ein Spiel der Bitteraromen aus Chinarinde und Hopfen – dann arbeitet sich die Mandarine hervor. Macht Lust auf mehr. Ein Aperitif eben.

Prost!

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