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Aperol Sprizz, Hugo und ihre Varianten haben wir jetzt bald alle durch. Irgendwann blitzten dann mal die Lillet-Drinks wieder auf. Margarita als Aperitif der südkalifornischen Westküste hat es hier als Appetit-Anreger nie wirklich geschafft. Ganz zu schweigen vom bolivianischen Singani-Mix, bestenfalls irgendwas mit Pisco. Und darum:

WO BLEIBT DER REBUJITO?

Mag ja am berüchtigten Ballermann-Sangria liegen, dass der andalusische Aperitif es bisher nicht zu größerer Bedeutung geschafft hat. Ein Teil Manzanilla Sherry mit zwei Teilen Zitronenlimonade auf Eis und Minze ergeben einen erfrischenden Drink, der noch dazu eigenen Charakter mitbringt. Und eine Geschichte: Die Palomino-Trauben des Sherry stammen aus Sanlucar und haben das Meer gesehen. Gibt es was treffenderes für den Sommer?

Ich habe  im Rahmen des #SocialSherryTasting 2017 eine regionale Variante des Rebujito an einem frühsommerlichen Grillabend getestet. Nennen wir in Garten-Rebujito – die Zutaten:

  • 5 cl Fino oder Manzanilla Sherry
  • 3 cl Rhabarber-Sirup (von Herrn Grün)
  • zwei bis drei Erdbeeren, geteilt
  • 7 cl Soda
  • ein Minzzweig

GartenmitFino-2Erdbeeren, zwei geknickte Minzblätter und Eiswürfel in ein Sektglas geben, mit Rhabarbersirup, Sherry und Soda aufgießen. Mit Minzzweig und einem Strohhalm zum Verrühren servieren.

Bye bye, Hugo!

P.S.: Eine passende Kleinigkeit dazu vom Grill habe ich auch parat.

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