Grillen ohne Salz: Involtini

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Gute Zutaten verdienen ihre eigene Bühne – sie müssen sich nicht mit extra Geschmacksverstärkern (Salz, Fett, Zucker, Alkohol) oder Würzmitteln verstecken. Inspiriert von einem sizilianischen Klassiker – dem Involtini – habe ich die italienische Roulade auf drei Zutaten reduziert. Was das Gericht an Würze benötigt, ist da schon drin.

Zutaten pro Roulade:

  • Schinken, Mozzarella und Hähnchenbrust Dünn geschnittene Hühnerbrust (der Länge nach halbiert, ich empfehle hier extensiv gehaltenes Freilandgeflügel zum Beispiel mit Mais- oder Grasfüttererung um den typischen Hähnchengeschmack zu erhalten)
  • Coppa-Schinken (ein intensiver italienischer Rohschinken: getrocknet, gepökelt, in Weißwein eingelegt – ich hole mir nach Möglichkeit eine fränkische Variante aus Schwäbisch-Hällischem Landschwein und Silvaner aus der Metzgerei meiner Kindheit).
  • Büffel-Mozzarella (hier darf es ausnahmsweise ein möglichst fester sein)

Fleisch auf dem GrillDas Brustfilet der Länge nach mit einem großen, scharfen Messen halbieren, um ein möglichst dünnes Stück Fleisch zu bekommen. Abtupfen. Mozzarella in Sticks schneiden (knapp ein Zentimeter Durchmesser). Coppa auf das Filet legen, leicht andrücken. Damit – Coppa nach außen – den Mozzarella-Stick eng umwickeln. Auf dem Grill von allen Seiten anbraten. Bei der letzten Seite mit Salbeiblättern auf dem Involtini leicht aromatisieren.

InvoltiniUnd nun mit allen fünf Geschmackssinnen nachspüren und die Aromen genießen: Würze und Salz vom Coppa, Umami, leichte Säure und Salz vom Mozzarella, Süße im Käse und den Röstaromen, leicht bitter durch die Röstaromen und den Salbei.

Wenn der Grill schon an ist, gibt es noch Zucchini oder Parmesan-Pilze dazu.

Guten Appetit!

Grillteller mit Gemüse

 

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