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Immer wenn mein Patenkind in Köln ist, will es Malzbier trinken. Also haben wir letztens die komplette Auswahl im Supermarkt in den Korb gelegt und zu Hause getestet (waren ja nur drei Malz-Getiere).

3Malzbier-1 Vitamalz (in der Abfüllung der DAB): Der Klassiker. Süß, leicht malzig in der Nase, etwas mehr im Glas.

Kandimalz (Bitburger): Etwas weniger süß als Vitamalz, der Duft ist eher ein Durcheinander an Gemüsenoten als wirklich Malz. Im Glas selbst kommt der Malzgeschmack dafür besser raus.

Sünner Malz: Die malzigstes Variante von allen. Zudem am wenigsten süß. Von allen dreien mit Abstand meine Empfehlung!

Übrigens: Anders als „alkoholfreies“ Bier, enthält Malzbier tatsächlich kein Alkohol!
Siehe Kommentar unten. Wie „Alkoholfreies Bier“ ist auch „Malzbier“ nicht alkoholfrei.

Ich setze den Test fort (25. Januar 2013):

leere MalzbierflaschenKaramalz: Der Klassiker aus Mannheim, den ich im ersten Anlauf nicht im Supermarkt bekommen habe. Hat Spitzenreiter-Potential (nicht nur weil er im Moment mit einer Hobbit-Aktion unterwegs ist): Der Malzgeschmack wie ein Sünner und aber süßer – jedoch eine sehr angenehme Süße.

Lammsbräu Aktivmalz: So sehr ich die Biere diese bayrischen Bio-Brauerei schätze, die Malzvariante muss ich als Flop bezeichnen: Nur süß und ein aromatische Durcheinander, in dem der Malzgeschmack untergeht.

Müller’s Malz (kann es sein, dass dieses Getränk tatsächlich nicht online ist): bietet zwar optisch die schnuckeligste Flasche, aber als zweite Bio-Variante im Test nur wenig besser: Wenig Malzaroma, der Rest der Aromen etwas aufgeräumter. Mittlere Süße.

Ich halte fest: Wer es süßer mag, greift zu Karamalz, der herbere Malzfan schnappt sich das Sünner Malz.

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